teeren und federn

bitte das eben genannte nicht mit mir anstellen, ich hab mich nur ausgesprochen gut erholt, war unterwegs, hab viel zu tun gehabt, meine familie in den urlaub geschickt, zuhause geblieben und dann ebenfalls nach podersdorf am see abgezogen, um dort zwei fantastische tage zu verbringen und somit das öbb sommerticket ordentlich aus zu nützen, war eine tolle erfahrung, quer durch österreich zu fahren mit dem zug und praktisch am östlichsten winkel, an einen ort zu fahren, der so nah an meinen ursprünglichen wurzeln liegt, dass es mich von der einen auf die nächste sekunde packen hätte können, um mich anzuziehen und einfach mit dem nächsten bus die kurze strecke hinüberzufahren und mir anzusehen, was sich verändert hat.

allerdings hegte ich immer schon die befürchtung, dass es dort nichts mehr gibt, was mich früher so beeindruckt hat.

das familiäre gefühl ist mit den dort noch ansäßigen geschwistern meiner großmutter gestorben und generell, es hat in den letzte jahren immer etwas gefehlt. früher, da kannte man sich. früher, da wusste man, wer man war. und heute?

als tourist in die einstige zweitheimat… ich denke nicht, dass dies dafür stände. also war eine kleine stimme der vernunft (???) immer in meinem kopf sitzend, die mir auftrug, dass ich es nicht drauf ankommen lassen wollte. soweit zu meinen kurzimpressionen des kurzurlaubs.
jetzt gibts gemeinsames frühstück, vielleicht das letzte für einige zeit. meine eltern kehren wieder zurück und dann geht das alles nicht mehr so einfach wie es in den letzten wochen und beinahe etwas über monate war. also… ich geh jetzt frühstücken, eine sehr wichtige mahlzeit. ^^

ein häufchen elend

wenn man einst mal weiß, wie genau es ist, wenn man nicht gut als mensch behandelt wird und nun die aufgerissenen asphalt großen ego-löcher wieder stopfen muss, dann denkt man an das gute im leben. an das schöne und auch an das, was uns ganz schön nicht gut getan hat, um sich selbst wieder aufzurappeln.

ja, ich hab so einige blutige kratzer abgekriegt und ich fühle mich auch immer noch nicht so gut… mein ego, das an und für sich ganz gut mit meiner körpergröße harmonierte (juhuuu)  ist nun geschrumpft auf die größe eines gartenzwerges geschrumpft.

also denke ich einfach mal an gute dinge in meinem leben: meine familie… die ist meistens doch schon ziemlich nett, auch wenn sie mich manchmal ein wenig nerven.

meine freunde… hach, die mag ich auch schon sehr, die sind wirklich ganz toll, auch wenn sie mich manchmal vom extreme-toiletting abhalten wollen. (:D)

meine erste große wahre liebe, der mensch, der mich in den letzten wochen abends zusammengeflickt hat und morgens aufgebaut. der mich zum frühstücken brachte und der den tollsten kaffee aller zeiten macht.

die musik… hach… ich schmeiß mir gleich eine dosis century child ein, das hilft immer. hach ja, ich spüre es schon, die leichte anspannung schwinded in einen höher gelegenen punkt. in der arbeit sind alle ziemlich erstaunt und besorgt, was eigentlich los war, weshalb dies alles so schnell ging, etc.

ich weiß es nicht. die ersten beiden wochen liefen ganz gut, waren echt nicht schlecht und dann… ab woche drei das totale chaos, teilweise wurde ich angemotzt bis zum geht nicht mehr, ich nahm es nicht ernst, weshalb sollte ich. DIE waren ja auch auf die firma angewiesen und DIE brauchten uns und mit dem gedanken, wenn DIE uns nicht hätten, wüssten DIE echt nicht mehr wie ihnen der kopf stehen würde.

ich bin traurig, fühle mich nicht wohl bei dem gedanken, dass ich auf die letzten beiden tage gepfiffen hatte, obwohl ich die doch auch noch irgendwie durchstehen hätte können, die kolleginnen hätten mich sicher noch brauchen können. dumme gedanken, die einfach nicht zu der klarheit führen, die ich gerne hätte.

harte zeiten erfordern harte maßnahmen, denn wenn mich nicht mal mehr ein angenehmes bad in fröhlichere stimmung bringen kann, dann happert’s ordentlich. ich nahm das duschgel meines liebsten, um seinen duft ein wenig bei mir zu haben (wenn er es vergisst, is er selbst schuld. :D ) und der duft meines neuen parfüms, bruno banani hat sämtliche seiner düfte nur für mich gemacht, das wusste ich schon immer.

und irgendwann, dann werd ich drüber lachen oder heulen können und dann geht’s mir wieder gut, in jederlei hinsicht geriet alles in bewegung, so wie ich das heute erfahren hab:

bei der kommenden personalsitzung wird das thema “respektloser umgang im lkh” behandelt. meine godi wird sich für die reinigungskräfte einsetzen und die chefin wird auch dieses thema ansprechen, natürlich ohne namen zu nennen. und jetzt werde ich ein wenig meinen kasten einräumen, der is ja noch ziemlich leer und kleidung liegt quer in einer sporttasche und im zimmer verteilt. ^^

bye, danke fürs zulesen.

kündigen

gestern hat’s mir gereicht, gestern hab ich das erste mal gesagt, dass es endgültig finito ist, dass ich weg bin, dass ich nicht mehr komme morgen, also heute.

zum glück ist die ganze gaudi nur ein ferialjob, sonst wär ich ganz schön angeschmiert, aber ich habs eben geschafft. wieder einmal länger als geplant, blieb ich, nur war es einfach nicht mehr gut für mich und mein ego. dort zu arbeiten lässt einen klein fühlen, unwichtig, obwohl man eigentlich was ziemlich wichtiges macht. sonst würden die schwestern hinten und vorne nicht mehr zusammenkommen. und dann kommt es echt vor, dass man sich fühlt wie die zufällige amöbe zwischendrin im dreck unter den zehennägeln.

gut, dass es ein einsehen gab und ich gleich gehen konnte, sonst wäre wohl heute eine katastrophe herausgekommen. ein supergau, der seinesgleichen im historischen vergleich noch nicht gefunden hätte. haha, ihr habt mich wieder!

manchmal täglich, manchmal auch nicht so oft, aber ich bin wieder da. hier. back again. ein wenig melancholie zwischen drinnen, einfach nur weil es schon toll war eine eigene wohnung mit einem besonderen menschen zu teilen, fast so als ob man zusammenleben würde. eine schöne privatzeit, beruflich eher zum vergessen.

danke, für das geld, dass mich demnächst mal erreichen wird und die sache hat sich. ^^

gewicht: ich will euch jetzt nicht vom hocker hauen oder in depressionen stürzen, weil ich unsere tolle liste über den haufen werf, bei abnehmen 2.0, aber ich hab + 0.1 kg zugenommen.

hmpf

joah, da ist wieder dieses problem… das ich irgendwie einmal bzw. zweimal im monat zu haben scheine, nein, ich spreche jetzt nicht von meiner periode, die als problem zu bezeichnen, wäre nun nicht die ultimativ netteste art und weise von mir.
meine nase ist schon wieder entzunden und geschwollen, es fließt (noch?) kein eiter oder blut oder sonst was, aber ich kann es wieder raus nehmen, soll heißen, dass sich der stichkanal wieder geweitet hat, eigentlich optimal, um zu sagen, yeah, baby… das nützen wir jetzt aus und wir werden die sache sehr ordentlich angehen und das andere entzückende piercing hineinstecken, aber ich weiß noch nicht, ob es bis zum nachmittag noch so geweitet ist und dann nehm ich wieder meinen lieblingshimbeerbrandy, der mir schon zwei mal das leben gerettet hat und desinfiziere das andere piercing mit dem grünen steinchen und der spirale und dann… njoah… das füßerl wird auch in den himbeerbrandy geworfen und desinfiziert, dass es für das nächste mal schön sauber ist und blitzt und blinkt und möglichst wenig keim drauf hat. :D

nach doppeltem alkoholbad und einer schönen dosis bepantene ist das fußerl wieder drinnen und wird zwar als fremdkörper, aber als nicht schmerzhaft empfunden.

pink

hach, was hat die liebe lahja denn wieder mit dieser farbe zu schaffen, denkt ihr euch, wahrscheinlich. ja, da gibt’s jetzt einen ganz simplen grund dafür, dass dies der titel ist.

ich sitze gerade und warte, dass meine haare “fertig” werden. hach, die anfängliche begeisterung, der schwung zur neuen farbe, diese unglaublich anziehende motivation für diesen kick, ist nun entschwunden. richtig gehend davon geflogen, da sich ein mensch, in meiner unmittelbaren umgebung dadurch gekränkt fühlt. ich sehe “damit billig aus” oder auch “du bist eine einzige provokation” fielen angepisst durch den raum.

zur erklärung:  wenn ich mir meine haare färben möchte und auch wenn es eine etwas ungewöhnliche farbe ist, dann geht es hier rein um mich und das gefühl dafür, dass es nun passen könnte, dass ich mir das nun verdient hätte, weil ich mich eben in den letzten vier wochen weiterentwickelt habe. ich war selbstständig, unabhängig, hatte spaß und freude und nun war einfach der richtige zeitpunkt gekommen, auch mein selbstbewusstsein in so weit angereichert, dass etwas anderes als ein dezentes rot kommen musste.

es hat nichts mit dir zu tun. rein gar nichts. das ist für mich. vielleicht solltest du auch einfach mal abschalten, nicht viel weiter denken und einfach was für dich tun. es ist immer so, jedes jahr dasselbe. ich bin arbeiten und wenn ich nach hause komme, bist du grundlos auf mich angepisst. ich kann auch nichts dafür, wenn’s dir nicht gut geht. deswegen brauchst du nicht ungerecht werden. ebenso kann ich nichts dafür, wenn andere menschen sich immer und immer wieder in dinge einmischen, die sie nichts angehen. ich werde ihnen aus dem weg gehen, werde nur noch von diesem und jenem beruflichen erfolg oder studienerfolg berichten und die sache hat sich, wenn es dir so lieber ist.

ich bin einfach anders als du. offener und bei weitem auch egoistischer. und egal, was genau ich tue, das hat nichts mit dir zu tun, sondern einfach nur mit mir. mit mir ganz alleine.

strapazen.mörderisch.knapp vorm aus.

nur noch montag und dienstag, dann vier tage zeitausgleich und dann noch sonntag. sonntag ist toll, da ist nicht so viel los, hoffentlich.

die letzten vier tage ging’s mörderisch zu. die strapazen waren elendig. diskussionen mit unhöflichen und unmöglichen schwestern (denn witziger weise sind es nur die schwestern, die für rambazamba sorgen) sorgten dafür, dass ich knapp vorm aus war. knapp vorm legendären ersten mal aufgeben. aber ich hab’s überstanden, nettes abendessen zu zweit oder fernschlafen allein, hieltenmich auf trab, nicht zu vergessen, die unmengen an betten, die gereinigt werden sollten. böses krankenhaus, böse leute. böse heimgegangene patienten. ^^

mit 36 betten heute der höchsttag, seit meinem beginn, jeden tag die wilde meute los. horror pur.

mörderische ängste und unglaubliche haarspaltereien

im moment stehe ich unglaubliche ängste im bezug auf arachnophobe geschöpfe aus. diese viecher sind ja wohl das letzte und jeden tag wieder kann ich durch die wohnung hirschen und die dummen, dämlichen, hässlichen und schiarchen viecher einzusaugen. und ob ihr es glaubt oder nicht, aber es sind mindestens täglich fünf neue spinnen am auftauchen und die werden weggesaugt. spitzenwerte von sieben stück zwei tage hintereinander gabs auch schon.

tötet die spinnenviecher. so was ekelhaftes aber auch. grundsolide nervend und grauslig. wäh. tjoah… nach der arbeit ist dies mein alltäglicher alltag. spinnen jagen, meinen ersten spinatstrudel hab ich auch gebacken oder nudeln mit thunfisch, tomaten und mais gekocht. war sehr lecker. mein absolutes highlight war dennoch die unglaublich leckere variation vom salat-tomate-käse-wrap und die spaghetti mit garnelensauce.

ja, diese garnelensauce war absolut deftig, das kann ich und will ich nicht abstreiten, aber wer viel arbeitet, darf auch viel essen. und die kalorientabelle hat das auch verkraftet. 73 kg gehalten. das ist in ordnung. vor allem, da ich ja nun mehr obst und gemüse zu mir nehme, als ich es zuvor tat.

und die ganze woche gab’s keine fertigpizza. oder sonst etwas nicht selbst gekochtes. ^^
ein regelmäßiges frühstück erleichtert den start in den tag und macht alles viel netter, vor allem, wenn man in guter gesellschaft ist.

ach ja, ein absoluter hochgenuss ist wassermelone mit apfel-vanille joghurt vom spar. herrlich, sag ich nur. aber es mag nicht jeder. ich finds toll.

ich geh dann mal wieder…

… so, wir sehen und lesen uns voraussichtlich bis freitag oder samstag wieder nicht, eine kleine sache, hab ich noch für euch vorgemerkt, damit nicht allzu tote hose is. ;)

nun ja, an einen gewissen menschen, den ich sehr schätze und mit dem ich die ärgsten rekorde der welt aufstellte, nämlich den ikarus… komm mich doch mal besuchen… alles gleich, bis auf die hausnummer… 53… da musst du hin, da kannst dich neben den wald stellen. und dann können wir kettenrauchen und so weiter. :D da bin ich mittlerweile profi drin. das soll heißen, wenn du den hügel rauffährst, fährst ned grade sondern, rechts rauf, parcour durch die blumentröge, etc.

an alle anderen: eine schöne und erfolgreiche woche, bye! bis die tage mal! :D

nachtrag vom 27.7.08

27.07.08

Hier sitze ich nun unglaublich lässig, bald mit einer Zigarette in den Händen, Brille nach langer Zeit wieder einmal im Gesicht, anstatt einfach nur irgendwo. Der Zigarettenrauch wabert um mich herum, sie hängt mir schief im Mundwinkel und zieht mir in die Nase. Links neben mir eine Tasse Entspannungstee, rechts etwas weiter weg das Ex-Marmeladeglas, in dem sich einst Preiselbeeren befanden, das kurzerhand zum Aschenbecher mutierte, etwas näher mein Kalender, das Päckchen und ein grünes Feuerzeug.
Die Haare irgendwie zusammengebunden und einfach eine Bluse und eine Jeans tragend. Tja, genauso hab ich mir immer eine tolle, alternative Schriftstellerin vorgestellt. Musik volles Rohr aus dem Notebook dröhnend.

Ui, „Supermassive Black Hole“ von Muse… jetzt könnt ich hochspringen und einfach mal mittanzen, irgendwie verspüre ich ein Bedürfnis. Freut mich aber nicht.

Nun ja, Schriftstellerin bin ich keine besonders gute, auch sonst kann ich mich nicht mehr wirklich mit diesem Menschenschlag identifizieren. Es kommt nichts allzu kreatives aus meinem Gehirn. Muahahaha, so sieht es also mittlerweile aus. Unkreativ bin ich geworden auf meine alten Tage. Bloggen kann ich auch nicht mehr so oft, wie ich es eigentlich möchte und für wichtig empfinde. Im Gegenteil, eher eine arbeitende Hausfrau scheint aus mir zu werden. Wäsche waschen, ab und an mal Spinnen per Staubsauger oder neuerdings per Duschkopf zu entfernen, Wäsche aufhängen, ab und an weltgenial zu kochen und arbeiten zu gehen. Das sind meine Aufgaben geworden. Mit Freunden rumhängen und für sie da zu sein, geht im Moment auch ganz schlecht.

Aber ich hab ja immer noch die Musik, die sich rund um mich herum durch den Raum schwingt. Soeben Thirty Seconds to Mars. Auch eine nette Kombo. Gefällt mir wirklich ganz gut. Vielleicht sollte ich wieder einmal ein Buch lesen. Ein nettes und witziges. Vielleicht Terry Pratchett. Nicht sonderlich anspruchsvoll, aber voller witziger Ideen, die nur in einer Scheibenwelt funktionieren.

Einst führte mich eine Geschichte in diese Welt, in der der Tod Urlaub machte. Kein Mensch konnte sterben und der Tod war ein Farmersgehilfe geworden. Unglaublich.

Hach, und wenn ich so hinaus blicke, okay, es ist schon 20.49 Uhr, aber der Sommer hat noch nicht Einzug gehalten. Immer noch nicht. Auch wenn ich ihn ungünstig finde und viel zu heiß, er fehlt. Dennoch bin ich in Herbststimmung. Die Nebelfelder, das fallende Laub. Die frische und zugleich raue Luft. Die weißen Atemschwaden, die einem vor der Nase herumschwirren und dennoch schnell zum Himmel steigen. Die Zeit, in der Schal und Jacke ein Must Have sind, da man sich ansonsten eine schlimme Erkältung holen kann.

Die Zeit, in der früh morgens die Wasserlatschen am Boden gefroren sind und man gelegentlich ausrutscht und sich dann genialerweise irgendwo festkrallen möchte, die Zeit für einige Sekunden stehen bleibt und dann… dann fällt man doch schmerzhaft auf die Knie oder den Popsch, je nachdem, wie geschickt man sich angestellt hat.

Eine Welt die ruhiger und schöner zu werden scheint. Die stiller wird und sich auf einige Dinge vorbereitet. Trauriges und schönes. Dinge jähren sich zum ersten Mal oder schon zum x-ten Mal und immer noch kann man es nicht begreifen wie schön oder wie traurig sie geworden sind. Was alles fehlt oder was alles demnächst noch fehlen wird. Konstante Blog-Leser werden wissen, dass eine meiner Großmütter an Leukämie erkrankt ist, es kann leicht sein, dass sie den Herbst nicht überlebt oder doch noch das Licht am Weihnachtsbaum erblickt. Im Moment hat sie eine Lungenentzündung, die zwar auf dem Weg der Besserung ist, aber vielleicht auch schon ein erster negativer Hinweis ist.

So viele Dinge spuken mir durch den Kopf und dennoch ist viel zu wenig Zeit, dies alles aufzuschreiben oder dies alles irgendwie überhaupt in Worte zu fassen.

Es ist ruhig und dunkel draußen. Draußen dunkelt das dahinschwindende, dumpfe Dröhnen. mümpfel. und gnotzen.

roboti-roboti

ich finde arbeiten im sommer ist wichtig. seit ich mich zurückerinnern kann, wollte ich immer etwas produktives machen, hab immer wieder babygesittet, nachhilfe gegeben und nun bin ich schon das dritte jahr im krankenhaus, um betten zu säubern. es ist interessant zu sehen, was sich dort innerhalb eines jahres getan hat und welche neuen dinge auf einen zukommen.

die arbeit ist ab und an richtig anstrengend, man weiß nicht mehr, wo einem gerade der kopf steht, auf welche station man eigentlich zuerst hetzen soll oder wie oder was und warum überhaupt.

die meisten tage ist man nicht mal richtig sonderlich motiviert, schon gar nicht, wenn man schon den fünften oder sechsten tag durcharbeitet und ein tag ist stressiger wie der andere. der rücken und die knie schmerzen, die oberschenkel sind steinhart, ebenso die oberarme.

selbst wenn man sich noch so kasteien würde, eine gewichtsreduktion, wie in den letzten beiden jahren kommt diesmal nicht zustande, klar, eineinhalb kilo sind eineinhalb kilo, mittlerweile bin ich bei genau 73 kg angekommen, aber ich baue gerade so unendlich viele muskeln auf, dass es mich schreckt, wenn ich meinen bizeps spüre oder auch nur leicht meine oberschenkel anspanne.

das krankenhaus-work out stellt sich immer mehr als body shaping und muskeltraining heraus, obwohl ich nie viel esse (es gibt einfach momente, wenn man sich an die zurückerinnert, dann vergeht es einem) oder unglaublich ungesund lebe (okee… freitag hab ich nur gefrühstückt und mir abends eine tiefkühlpizza reingezogen mit cola und chips, weil ich einfach lust hatte drauf und jurassic park war auch, nach einem richtig beschissenem arbeitstag ein gemütlicher abend vor der glotze eben), nehme ich nicht an gewicht ab, sondern an muskeln zu. meinetwegen.

natürlich gibts auch wieder eine verlängerung - wie in jedem jahr, wobei ich diesmal konsequent “nur” drei tage dranhänge und einer davon ist ein sonntag. doppelte bezahlung, ganz wichtig. ^^

mittlerweile bin ich wieder in der wohnung, dort schlafe ich auf einem matratzenlager im leeren schlafzimmer, es gibt kein telefon, kein internet und keinen geschirrspüler. zum glück einen staubsauger, da die arachnophobie wieder schön durchzudringen versucht. mittlerweile kämpfe ich auch schon allein gegen diese bösen tiere und sauge sie ein. ^^

einsam bin ich des weiteren auch nicht, da zumindest alle zwei tage mein partner bei mir nächtigt und das ist so in der hinsicht sehr schön. was auch sehr toll ist, man kann auch mit dem bus fahren und es dauert nicht mal allzu lange. einfach beeindruckend.

mein moped hatte kurz wieder mal einen kleinen ausfall, aber ein puch maxi ist einfach nicht zum umbringen, alles wieder hergerichtet und repariert und es braust wieder durch die city. dieses wochenende darf es im am krankenhausparkplatz übernachten.

wow, solche grundsätzlichkeiten hab ich hier schon lange nicht mehr erzählt. tjoah, ich hoffe, es war trotzdem interessant für euch. viel spaß bei allem, was ihr noch so vor habt dieses wochenende und nächste woche, wie gesagt, ich bin nicht zu erreichen.

und wir stehen gerade bei 73 kg. ^^

ach ja, ich rauche zu viel, aber das ist keine neuheit, oder doch? ^^

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