bitte das eben genannte nicht mit mir anstellen, ich hab mich nur ausgesprochen gut erholt, war unterwegs, hab viel zu tun gehabt, meine familie in den urlaub geschickt, zuhause geblieben und dann ebenfalls nach podersdorf am see abgezogen, um dort zwei fantastische tage zu verbringen und somit das öbb sommerticket ordentlich aus zu nützen, war eine tolle erfahrung, quer durch österreich zu fahren mit dem zug und praktisch am östlichsten winkel, an einen ort zu fahren, der so nah an meinen ursprünglichen wurzeln liegt, dass es mich von der einen auf die nächste sekunde packen hätte können, um mich anzuziehen und einfach mit dem nächsten bus die kurze strecke hinüberzufahren und mir anzusehen, was sich verändert hat.
allerdings hegte ich immer schon die befürchtung, dass es dort nichts mehr gibt, was mich früher so beeindruckt hat.
das familiäre gefühl ist mit den dort noch ansäßigen geschwistern meiner großmutter gestorben und generell, es hat in den letzte jahren immer etwas gefehlt. früher, da kannte man sich. früher, da wusste man, wer man war. und heute?
als tourist in die einstige zweitheimat… ich denke nicht, dass dies dafür stände. also war eine kleine stimme der vernunft (???) immer in meinem kopf sitzend, die mir auftrug, dass ich es nicht drauf ankommen lassen wollte. soweit zu meinen kurzimpressionen des kurzurlaubs.
jetzt gibts gemeinsames frühstück, vielleicht das letzte für einige zeit. meine eltern kehren wieder zurück und dann geht das alles nicht mehr so einfach wie es in den letzten wochen und beinahe etwas über monate war. also… ich geh jetzt frühstücken, eine sehr wichtige mahlzeit. ^^