nun ja… seit mehr als zwei wochen ist es vorbei. der schulalltag ist entschwunden und ich habe meine – seit langer zeit ersehnte – matura und nun… nach all diesen aufregungen, die einem die laune deutlich verderben können, sitze ich hier und langweile mich zu tode.
nun ja, es gibt diesen kleinen trost, dass es ohnehin ferien wären und ich mir somit einbilden könnte, dass es im herbst weitergeht, doch ist dies nicht der fall.
einsam und verloren mitten in die welt geworfen wie ein neugeborenes. auf zu neuen ufern, kleines kind!
und auch wenn man sich diesen endlosen ozean erwünschte, nun sitzt man voll mit süßer melancholie hier, ohne dass man etwas ändern könnte.
das leben hat wohl einiges zu bieten, doch zur zeit sehne ich mich nach dem gewöhnlichen guten, alten alltag, der noch vor drei monaten vorherrschte und mir gewaltig auf den sensor ging.
ich vermisse diesen chaotenhaufen rund um mich, der mich aufnahm und mich lehrte ich zu sein und ich zu bleiben, auch wenn andere menschen im glauben sind, sich darüber entsetzen zu dürfen.
oh ja… leben, ich liebe dich… wenigstens verlässt du mich schon nicht, wenn auch der alltag zerstört und ein neuer traum, denn speziell die letzten beiden jahre glichen einem traum, erst gefunden werden muss.
nun ja, und zum schluss noch ein kleiner buchtipp:
jules verne – 20 000 meilen unter dem meer und in 80 tagen um die welt, die welt ist noch nicht verloren, so lange diese bücher existieren.

schön geschrieben. und … ja. der liebe, schreckliche, schlimme alltag. wo ist er hin? wann kommt er wieder? ist schon komisch, nicht jeden tag um halb 7 aufstehen zu müssen.
…
By: just4ikarus on 12. July 2007
at 4:00 PM
ja… es ist enorm seltsam. man kann mehr oder weniger tun und lassen, was genau man möchte… es gibt keinen fixen zeitplan mehr und man hängt mit dieser eigenverantwortung seinen arsch in der früh in die gänge zu bringen etwas in der luft… obwohl man sich alles anders vorgestellt hatte… was mich einfach nur an “geile zeit” erinnert… obwohl ich kein juli-fan bin… haben die doch zwei lieder, die mich beim sommer-open-air zum heulen brachten.
By: lahja on 23. July 2007
at 8:11 AM