wie schon erzählt, war ich am dienstag mit der lieben tina in wien und hab mir ein piercing stechen lassen und das, obwohl wir eine sehr heikle mission zu erfüllen hatten: “bringt das von euch selbst gebackene und verzierte heartagramm aus lebkuchen möglichst unbeschädigt vor den ville valo”
diese mission schien unmöglich zu sein, doch nach wochenlanger vorplanung und mit dem beginn der intensivstplanung und umsetzung sonntag mittag, konnten wir einfach nicht scheitern, im gegenteil. wir mussten die mission einfach erfüllen. um unsere kleine botschaft möglichst unbeschadet nach wien zu bringen, brauchten wir natürlich beide am montag eine ruhepause. also taten wir nicht viel.
am dienstag hingegen, standen wir früh auf, trafen uns in attnang am bahnhof und fuhren los nach wien. im zug wurden wir verbal belästigt von zwei typen. aber wir richteten die augen nur auf das ziel: “bringt das von euch selbst gebackene und verzierte heartagramm aus lebkuchen möglichst unbeschädigt vor den ville valo”
nachdem wir piercen waren, in einem zweiten goth-laden uns umgesehen hatte, fuhren wir ja gleich weiter ins gasometer. dort gingen wir essen – danke, liebe tina! ^^ – und tranken dann noch was, dass wir ja genügend ressourcen in uns hatte. später zogen wir uns im new yorker um und stellten uns bei den menschen an. es war beeindruckend viele menschen schon oben. aber unten waren noch mehr. *hehe* und die unteren kamen nicht so schnell rein wie die oberen.^^
nun gut, wir lernten ein paar nette menschen kennen, braunauer, eine deutsche, zwei vorarlbergerinnen und ein witziges wiener pärchen. die alle wussten von unserem tollen lebkuchenheartagramm und was da drauf stand. auch wir wussten es und später, mitten unter dem konzert, das übrigens phänogenial war. wunderprächtig. unglaublich. gänsehauterzeugend. higher than anything else… woooohooooo. drückten wir einer vorarlbergerin, die ein wenig mehr mittig stand, als wir, das heartagramm in die hand und sie warf es auf die bühne.
dort war an und für sich schon sehr viel unterwäsche angekommen – him sollten einen reizwäscheladen aufmachen, wenns mit der musik nicht mehr klappt – doch unser heartagramm erregte aufmerksamkeit.
war es nun der finnische spruch: “pelasta metsät - syö enemmän majavia” (rettet die wälder – esst mehr biber) oder, das gesamtpacket selbstgebacken-selbstverziert… ich weiß es nicht, es erregte aufmerksamkeit und herr valo ließ es sich auch nicht nehmen, dreimal darüber zu… sprechen. in drei songpausen. wir fanden’s lustig, nicht mal die vier anderen bandmitglieder verstanden, warum der valo plötzlich über wälder und biber sprach.
es war zum totlachen. und sie spielten die ganzen alten, wunderschönen songs… man hätte meinen können, dass es die live-vertonung von ihrem erfolgreichsten best of gewesen wäre. “and love says no…” huch… einfach traumhaft!
ein wunderschöner musikalischer abend mit überraschungen, der tina und dem ville valo. wir hatten einen insider mit dem ville valo!
großartig.
kindheitstraum nr. 1 wurde erfolgreich ausgeführt und genossen.
Pfft. Ein Tierfreund.
Und blingbling. Ein Kindheitstraum auf deiner Nase.
By: just4ikarus on 18. March 2008
at 11:20 AM
alles, was ich mir erwünscht hab, wurde wahr.
das is soooo toll. huch, ich bin schon wieder hyperaktiv!
By: lahja on 18. March 2008
at 6:26 PM