Posted by: lahja on: 2. Mai 2008
nett sind sie ja schon, diese gedichte und reime, verfasst von poeten und narren, betrunkenen, waisen und witwen, unzulänglichen und scheinbar perfekten.
ein liebes gedicht, ein netter satz, viele herzliche gedanken auf papier oder zu munde gebracht. einzeln oder zu mehreren verlesen, veröffentlich, für sich behalten.
liebes wort, ich danke dir. oftmals gabst du mir schon während den stürmischsten seegangszeiten meines lebens den halt, den ich vermisste. natürlich hast du nichts weiter von mir verlangt. es einfach akzeptiert, dass manchmal aus mir kein vers entsprang, kein lied erklang, sondern vorwiegend stille herrschte.
liebes wort, ich danke dir, dass man dich in so vielerlei wundervoller hinsicht ausdrücken kann. gedacht, buchstabiert, hyroglyphisiert, in latinischer schrift, ausgesungen, ausgesprochen, ausgespuckt, verschluckt, vergoren, halbdeutlich, erlallt oder einfach nur ausgedacht.
liebes wort, eine meiner größten und dauerhaftesten lieben warst immer nur du und wirst es auch immer sein.
liebes wort, doch manchmal genügst du nicht. manchmal ist man nicht ganz glücklich mit dem gedanken, dass du so eingesetzt wirst, dass du grausam sein kannst. manchmal wirst du übereilt oder zu oft verwendet. manchmal eben.
und doch, mein liebes, verehrtes wort… ich mag dich. danke.
neu gesprecht