der geburtstag des ikarus

ganz am anfang, da war dieser clown… bei einer der damals unzähligen feiern der schokofee, als sie öfters sturmfreie hatte. sie meinte, dass sich ihre “pensileute” und ihre “bgler” besser kennen lernen konnte. sie waren alle so anders, so übermotiviert, lebensfroh, während wir einfach ein wenig ängstlich und nervös beisammen saßen und die einen sprachen leise über die anderen, dann kamen wieder laute lacher aus und alles in allem stimmte es nicht zwischen den “pensileuten” und den “bglern”.

und dann, als ich hineingeworfen wurde, waren diese seltsamen erinnerungen nichts weiter als ein alptraum aus längst vergangener zeit, ich wurde freudig, wenn auch noch ein wenig skeptisch aufgenommen (gut, ich hatte etwas, was die profs dieser klasse schon lange nicht mehr gesehen hatten… ich hatte mitarbeit. ^^).

gleich am ersten tag wurden fotos geschossen… von diesem irren blonden , der eigentlich irgendwie rosa haare hatte. erst nach ein paar tagen erfuhr ich, dass er eigentlich rote haare haben wollte… und es war witzig. über die zeit hinweg wuchsen wir alle zusammen, mein erstes freundschaftsfoto in der neuen anstalt fand mit ihm statt.

ich wurde ein teil einer wahnsinnigen gruppe, die kebapbesessend, teilweise unglaublich versoffen, aber lebendig waren. auch wenn meine ansichten und mein verhalten teilweise “anders” waren. ich durfte mich geborgen fühlen.

und später… da gehörte ich komplett dazu… der herr von ikarus und ich, wir hatten richtige schlagsessions… gott, manchmal tat mir die schulter schon so weh, dass ich am liebsten heulen wollte, aber anstatt, dass ich aufhörte, schlug ich erneut gegen seine schulter. schmerzhaft scherzhaft waren diese tage. man könnte sie als bittersüß bezeichnen. all diese negativen gefühle, die ich hatte, lud ich an seiner schulter aus mit einem heftigen fausthieb. und er tat es mir gleich. :D

und später, als ich liebestechnisch bedingt ins aus verlagert wurde, am liebsten nur noch nachts das haus verlassen wollte, um keiner menschenseele zu begegnen, kam der irre blonde, der nun wirklich wieder blond war und eine haarpracht hatte wie kein anderer, zerrte mich raus, indem er mir seinen kummer erzählte, mich in die welt des bloggens einführte.

ich hatte nie einen freund wie ihn, mit dem man herumblödeln konnte, spaß haben konnte, aber auch so viele tiefsinnig, philosophische gespräche führen… wir verausgabten uns am spieleautomaten und diskutierten über seine elendige schummelei beim darts spielen.

danke, dominik für deine freundschaft. danke, für deine aufmerksamkeit, deinen wahnsinn und deine schläge… allein die erinnerung ruft die schmerzen wieder hervor. danke, fürs in-die-welt-des-bloggens-einführen, danke, für deine geheimnisse, danke für das halten, wenns mir nicht gut geht und das jederzeit kommen.

dankeschön.

2 Kommentare »

  1. just4ikarus Sagte:

    on Mai 6, 2008 at 12:04 Uhr vormittags

    Wow. Vielen lieben, lieben Dank.

    Wenn meine Augen noch nicht so müde wären, hätte ich jetzt Tränen darin. Dankeschön.

    Aber das mit dem Schlagen … das hört sich so an, als wäre ich ein hyperaktives, brutales Kind gewesen. Das ist doch nur bedingt wahr, oder? :D

    Für diesen Eintrag gibts mal wieder einige Hiebe, versprochen! :D :-P

  2. lahja Sagte:

    on Mai 6, 2008 at 12:06 Uhr vormittags

    nicht hauen! bitte nicht… ich bin das gar nimma gewöhnt. :D

    njoah… a bisserl hyperaktiv bist du durchaus… manchmal gewesen.

{ RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag} · { TrackBack URI }

Kommentar schreiben