traumaction

wenn man mich kennt, weiß man, dass ich praktisch lebensabhängig bin von nudeln, im moment begeistern mich ja die spaghetti wieder ungemeins… so lange, so aufrollbar und einfach nur herrlich. spaghetti an die weltherrschaft!

nun träumte ich heute nacht seltsame dinge. ein crossover aus alter und neuer schule. sämtliche - mir sympathischen - schüler waren schon fertig und in einer horde mädchen, suchte wir einfach - während einer bewanderung des heimatortes, der dem gmundnerberg entsprach - das alte schulgebäude auf.

wir hatten unglaublich schiss es zu betreten, taten es trotzdem und fühlten uns ein wenig wie in “silent hill”, überall eine bedrohliche atmosphäre und doch waren wir viel zu neugierig, um draußen zu bleiben. erinnerungen an eine längst vergangene zeit schwebten wieder auf und allmählich kehrten wir wieder nach draußen zurück, wo uns auch schon oder ikarus freundlicherweise erwartete. 

plötzlich war ich unglaublich schick angezogen, da ich später noch einen gerichtstermin hatte - bei einem friedhof - meine schwarzen pumps waren mitten auf der alm nicht gerade angebracht, also zog ich sie aus und steckte sie in meine tasche, ging den fröhlichen menschen nach, in strumpfhosen.

wenige meter bergab, begann ein waldstück, wo man schon ein schönes, ruhiges plätschern vernehmen konnte und um einen kleinen tümpel herum, sammelten sich ehemalige schulkollegen und eine professorin, die eigentlich gerne hier sein wollte, aber eigentlich keine zeit hatte und die darauf hindeutete, dass mein zeh blutete.

da hatte ich also den salat: kaputte strumpfhosen, blutender zeh, ein klassentreffen und danach noch ein termin vor gericht, bei dem ich ein gutachten stellen müsste. nachdem ich aber noch zeit hatte, war mir dies herzlich egal und ich sah mich um, überall fröhliche und liebe menschen, die sachen auspackten und auf einen tisch am steg, der in den teich hineingebaut war.

es war eine fröhliche und freundliche runde. als ich losmusste, versprach ich, dass ich wiederkommen würde, was auch dringendst notwendig war, weil der gerichtstermin wirklich bizarr verlief: friedhof, falsch platzierte gräber und leichen. ein wenig gruselig. als ich mich mit dem staatsanwalt unterhielt, erklärte er mir, dass er per zufall darauf gestoßen war und so weiter und so fort. (übrigens, die gerichtsverhandlung, sprich der friedhof, befand sich direkt in der großen halle des sep, wo auch das brauhaus seinen standort hat)

nachdem dies nun endlich fertig war, traf ich die schokofee, kathi und mekmek direkt am ausgang des friedhofs, die sich gerade die neuen kräuterbutterkartoffelscheiben zu gemüte führten, war ja auch dieser riesensupermarkt gleich daneben und sie nahmen mich wieder mit zu der alm.

dort angekommen, gingen wir wieder hinein, in das alte schulgebäude. es gruselte uns, da wir immer angst hatten, dass irgendwelche geister der lehrpersonen noch dort sein könnten und uns umbringen wollten, aber wir fanden etwas, was wie unbedingt mit den anderen teilen mussten: unglaublich viele spaghetti verpackungen (ich begann ein liebeslied über diese nudelsorte zu trällern), cappuccinopulver aus der dose, eine ganze palette, vier steigen red bull und zwölf kisten bier.

erfreut latschten wir hinunter zu den anderen, nahmen so viel wir tragen konnten mit uns und sangen dieses eine, sehr witzige lied: “I can see clearly now”. auf diesem weg über die frischen wiesen und wälder beim schönsten sonnenschein, trafen wir auf einen anderen lehrer, der gerade radfahren gewesen war und unseren weg nur per zufall kreuzte, aber wir nahmen ihn einfach mal mit zum klassentreffen und dort wurde schon heftigst gefeiert. ich blieb nüchtern und hatte mindestens genauso viel spaß.

alle sangen dieses “I can see clearly now”, alle tranken, aßen und plapperten durcheinander, während ich mich mit dem streicheln der spaghetti beschäftigte. auf einmal zogen sich wände um uns und wir befanden uns in einem gemeinsamen klassenraum (um die 40 leute) und der zufällig getroffene prof wollte eine unterrichtsstunde halten, wir waren alle sehr damit beschäftigt nicht aufzufallen, da ja alle betrunken waren, ich war besessen von spaghetti, deren packungen allmählich aufgingen und ich bot sie jedem an, so dass er sich selbst nudeln machen konnte und diese nicht im mist landen müssten.

dem prof schenkten wir die kiste mit dem picksüßen dosencappuccinopulver und wir feierten weiter. selbst ich trank nun genügend bier für fünf personen.

meine steckfrisur war im eimer, die strumpfhose kapputt, der rock wollte immer wieder raufrutschen und meinen blazer hatte ich irgendwo verloren.

spaghetti-bier-red-bull-party schien das thema dieser wundervollen veranstaltung zu sein.

joah… träume sind was großartiges!

3 Kommentare »

  1. just4ikarus Sagte:

    on Mai 12, 2008 at 6:02 Uhr nachmittags

    Unbedingt mit just4ikarus taggen, ich will das mostly tagged dingens werden.

    Und schön. Ich kann nur sagen. Alkohol.

  2. lahja Sagte:

    on Mai 12, 2008 at 7:27 Uhr nachmittags

    ja, werd ich auf jeden fall machen, meister! ^^

    pfft… immer wieder alkohol. ja, ist ein böses dingensens… sogar in meine träume verfolgt er mich. hmpf, was soll ich da schon großartig sagen, süchtig. :D

  3. mekmek Sagte:

    on Mai 13, 2008 at 3:55 Uhr nachmittags

    ich habe schon immer gewusst, du bist echt die schrägste von uns allen, und wenn man den traum liest ist er noch hundertmal komischer als wenn man ihn erzählt bekommt, da denkt man einfach der erzähler will einen das blaue vom himmel erzählen oder er hat sich verredet aber beim gelesenen kann man noch mals die unglaubwürdigsten stellen nachprüfen. ausserdem hat da die schöne sonne und deine abgehackte erzählweise über so manches hinweggetäuscht

    schon mal über eine therepeutenstunde nachgedacht? ich glaube die wäre echt schön langsam angebracht bei dir.^^ ;)

{ RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag} · { TrackBack URI }

Kommentar schreiben