tja, morgen ist es endlich soweit. da lasse ich sämtliche sorgen und ängste weit hinter mir und genieße einfach mal den tag, der mich erwartet – voller sonnenstrahlen und voller vogelgezwitscher (ja, schon wieder diese miesen dinger, die brüllen schon seit fünf).
nachher gehts wieder auf die uni, ein letztes mal und morgen geht’s ab in den urlaub. mir “fehlen” noch zwei artikel, die ich heute noch abtippen werde, um euch bei laune zu halten und auch sonst liege ich ganz gut im plan.
der koffer ist gepackt, der fotoapparat wie allzu oft daheim vergessen und mein schreibtisch ist voller tomatenflecken. den werde ich heute noch reinigen und mich einfach gemütlich hinlegen.
es gehören noch ein paar dinge abgetippt und weitergesendet, aber es geht mir eigentlich gut bei dem gedanken daran.
weiters bin ich einfach nur froh, mal wegzukommen, um vll ein bisschen aus einer anderen perspektive über etwas nachzudenken. man könnte nun meinen, dass es sich um familieninterne dinge handelt, aber diese sachen belasten mich im moment viel weniger, als man denkt.
dies sind fakten und tatsachen, die einfach passieren werden in naher, aber auch in ferner zukunft, wozu sich einen kopf über das morgen machen, wenn das heute so schön ist?
wobei man manchmal wirklich rücksicht auf das morgen nehmen muss, sonst kann es leicht sein, dass man etwas wirklich wichtiges im leben verliert.
ich freue mich auf morgen, einfach mal weg aus situationen, die zum kotzen sind, aus denen ich eigentlich, so parodox es klingt, nur entfliehen kann, wenn ich zuhause bin.
Ich wünsche dir einen erholsamen, schönen Urlaub… und verspreche dir: Wenn du heimkommst, liegt ein Holzstoß vor deiner Blogtür. Oder zumindest das ein oder andere Stöckchen. “Geschenk des Hauses”
By: Jü on 15. May 2008
at 3:13 PM
Ach, sie sind doch blöd. Fliegen da jetzt einfach so weg, wo doch das Wetter beinahe vulkanausbruchsartige Hitze bei uns vorraussagt. Als wollten sie nicht mit in Richtung Sonne fliegen. So mit Self-Made-Dingens. Na denne. Dann wünscht man Ihnen eben eine wundergroßsuperartige Reise. Eine traute Zweisamkeit und einen gesunden Appetit um die Leckereien von Timbuktu auch wirklich genüsslich zu genießen. Grüßen sie mal diesen Typen, der neben ihnen im Flugzeug sitzt, vor allem, wenn er auf den Namen Tyler Durden hört. Genießen sie das Leben und die Sonne und den Strand. Dort, da, wo Milch und Honig fließt. Und Zigaretten an Bäumen wachsen. *hach*
Und der Ikarinese genießt dann mal zuhause die Einöde und beißt sich die Finger rund um die Nägel ab und epiliert sich den Intimbereich und auch die Nippel, tastet seinen Körper nach allen möglichen erogenen Zonen ab und bohrt sich über die Ohren einen Nasenmann raus. Und der Ikarikaner freut sich natürlich auch über Post. Das Labyrinth, wo dieser wohnt, kennen sie ja.
Wahrscheinlich trifft man sich noch heute Abends und spricht per Internetverbindung über das Kommende und das Vergangene und möglicherweise lacht auch der eine oder der andere.
Aber alles in allem: Alles Schöne und Gute und Perfekte für diese Reise, für dich und deinen Traumreisekollegen. Ihr werdet die Helden von Timbuktu. Oder doch vom Schlaraffenland? … Ähm. Egal. Ihr werdet Helden werden. Fühlen sie sich mal ganz fest geknuddelt, von diesem Typen, der ganz ehrlich die ICQ-Konversationen und die Skype-Gespräche vermissen wird, diese Woche. Welcher aber schon groß genug ist, auf die Wiederkehr zu warten. Und falls sie denn nun wirklich entführt werden und dabei sterben, möchte ich mein Erbe schnell übermittelt bekommen, okay?
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Gut Flug und Langsam Sturz. Wir hören und sehen uns.
By: just4ikarus on 15. May 2008
at 7:23 PM
ich bedanke mich beiderseits sehr herzlich und genieße die netten worte, die mich hier ereilten.
ikarianer, nasenbohren is grauselig. tu des ned!
By: lahja on 15. May 2008
at 7:33 PM