stell dir vor, du hast ferien und bist nicht in stimmung, du weißt, dass du bald wieder arbeiten musst und von daher, bist du ohnehin schon angefressen von oben bis unten. nach den fünf wochen arbeit, wirst du erledigt sein und weitere zwei wochen ferien haben, die aber generell mal wieder eher kurz ausfallen, weil in der zweiten woche wieder unglaublich viel zu tun sein wird, weil manche menschen sich immer einen stress machen.
danach hast du eventuell noch eine woche frei und in dieser woche könntest du ganz vielleicht noch auf urlaub fahren, was dich im moment sehr anspricht, weil das einfach noch eine schöne abwechslung wäre. andererseits ist dir bewusst, dass es dann wieder losgeht, dass du dich dann wieder ein wenig einlesen solltest und vielleicht auch noch etwas zusätzliches wissen ins nächste semester mitschleppen willst.
in so fern, weil danach ja ein freiwilliges praktikum kommt, dass du unter allen umständen machen möchtest, bist du schon gespannt einerseits und andererseits einfach total alle, wenn du dir diesen plan ansiehst.
dann willst du auch noch unbedingt dein zimmer verändern, ein größeres bett rein und auch so noch platz schaffen. wie willst du das schaffen? steht im raum. aber das kriegst du schon noch hin, es wird nicht lange dauern, da fällt dir was ein und du kannst regale und so weiter ohnehin schon vorher organisieren, während der zeit, in der du ohnehin nicht zuhause bist, könntest du ja schon mal alles ausräumen und aussortieren, in kisten abpacken und einfach nur mal platz schaffen, ausmalen, etc.
in weiterer folge, willst du sämtliche alte, bescheuerte bücher der jugend weiterbekommen, doch du weißt immer noch nicht, ob sich das ausgeht. außerdem musst du ja immer noch einen ort wohntauglich gestalten und ein paar sachen organisieren. und im übrigen hörst du noch menschen zu, menschen, die dich brauchen, denen es nicht gut geht, die glücklich sind und welchen, die einfach nur plaudern wollen.
nebenbei sollst du auch noch ein wenig haushalten, für andere etwas niedertippen, das dir schon längst nicht mehr am herzen liegt (hiermit meine ich nicht den blog oder irgendetwas, das mit bloggen zu tun hat) und für eine möglichst interessante und facettenreiche sache sorgen.
es ist viel zu tun, aber du schaffst das, weil du weißt, dass so dein leben in zukunft auch ausschauen wird, dass du anderen menschen hilfst und du selbst dich ständig im wandel befindest. und alles ist gut, weil eben nichts so bleibt wie es ist, außer du möchtest, dass manche dinge so bleiben wie sie sind.
aber wer will das schon? wer will und braucht stagnation? das ist doch langweilig, solange wir uns drehen, können wir uns verändern, können an den aufgaben und den schwierigen tagen wachsen, die so über uns kommen.
Stagnation?
I’m lovin’ it!
By: just4ikarus on 3. July 2008
at 10:11 PM
stillstand! ich hasse ihn, da dreht sich nix, da is nix in bewegung, alles ist so gleich, das hasse ich.
hmm… bist du im icq? ich hätt dich neu geadded, du.
By: lahja on 3. July 2008
at 10:24 PM
Wiki meint:
Psychoanalytische Stagnation [Bearbeiten]Der Begriff Stagnation wurde von Erik H. Erikson, einem deutsch-amerikanischem Psychoanalytiker und Vertreter der psychoanalytischen Ichpsychologie, als 7. Stufe seines Stufenmodells der psychosozialen Entwicklung, begründet.
Die Phase der Stagnation und Generativität betrifft Menschen in der Altersklasse von ~30 bis 50 Jahren. Beides steht zueinander im Wechselspiel. Stagnation bedeutet, dass man sich nur um sich und sonst niemanden kümmert und ist das Gegenteil von Generativität. Zuviel Stagnation führt dazu, dass andere uns ablehnen und wir andere. Schafft man es Generativität und Stagnation in Einklang zu bringen, so hat man diese Stufe erfolgreich durchlaufen und die Fähigkeit zur Fürsorge erlangt, ohne sich dabei selbst zu vergessen.
By: just4ikarus on 4. July 2008
at 11:28 AM
->mein “stagnation” kommt von “stagnieren” !!! bewegungslos, unverändert.
By: lahja on 4. July 2008
at 11:35 AM
ja, von was glaubst du kommt meine stagnation? kebab?
By: just4ikarus on 4. July 2008
at 10:37 PM
jepp.
By: lahja on 7. July 2008
at 1:36 PM