wenn ich an zukunft und an familie denke, dann spreche ich es zwar nicht aus, aber ich denke “nur” über meine zukunftsgedanken, nur über meine zukünftige familie und nur über mein leben. die allgemeinheit ist mir dabei ziemlich egal, hauptsache mir und meinen lieben geht es gut.
in gedanken versinkend grüble ich bis ich in diese klassische, altmodische welt eintauche, die mir sagt, dass ich mal geheiratet werde, eine tolle hausfrau und mutter abgebe und auch in einem netten eigenheim wohnen werde.
dass es da einige probleme gibt, angefangen von kindern, ob die denn überhaupt marke eigenbau sein können und werden, ob der wundervollste mensch in meinem leben, den ehemann geben wird und ob das eigenheim wirklich eigenheim sein wird, versuche ich nicht zu berücksichtigen.
wenn ich an diesen traum denke und ein wenig rationalität zulasse, dann erscheint mir alles, als ob sie “schwere träume” wären, einfach weil alles noch in so weiter ferne steht und weil ich mir wünsche, dass alles einfach perfekt wird.
andererseits sind diese “wahn”vorstellungen angetrieben von hoffnung. ich will, dass es eines tages mal so ist und nicht anders. ich wünsche mir ein gemeinsames leben mit einer großen liebe, die alltägliche und auch nicht so alltägliche probleme zu überwinden hat. ich wünsche mir das, was ich nun habe, gemeinsam in einem eigenen bett, einem eigenen heim. mit eigenen neuen regeln.
und vielleicht später, wenn man mutig genug ist auch ein kind. eine klassische sache. ein altmodischer traum von mutter-vater-eigenheim-kind, wenn alles gut geht. ich liebe, ich lebe, ich bin glücklich, manchmal unzufrieden mit einzelnen situationen, aber im grunde meines herzen unglaublich glücklich.