… mich.
die schweren tropfen prasseln auf die haut, der duft des regens dringt durch jede pore. die wolken nehmen packen die hände und ziehen sie mit sich. davon in die luft. die beine baumeln. rastlos tanzend beginnt die reise um die welt.
auf einem regennassen kissen, geschaffen aus tränen, wasser und hitze. hin- und hergeschaukelt, verweht, verzogen, verscheucht, entfernt der heimat, der freunde.
rote wolken, konkurrieren mit den schweren grauen, blitze schleudern donnernd durch den äther. hilfloses durcheinanderschütteln, mit dem blutrot der anderen verschmelzen. verlangen nach der dunkelheit des rubinroten lebenssaftes, graue stille hinter sich lassen.
augen schließend, im blutrausch, kriegstrunken, kämpfend, walkürenhaft mordend. beine bewegen sich exakt, kämpfen gegen das monotone grau, treten gezielt, nicht mehr hilflos tanzend.
zeter und mordio am horizont. zwei mächte - keine besser als die andere - ziehen in den krieg, verausgaben sich, schlagen sich, strecken sich gegenseitig vom himmelszelt hinab zum boden. zuerst sinkt grau, beinahe erhaben zu boden und löst sich auf in einzelne winzige glitzernde diamanten, die auf dem grün und braun der erde erneut zerbersten.
während rot sich nochmals aufbäumt, zu boden sackt und in festen eiskörnern seinem schicksal begegnet.