ich finde arbeiten im sommer ist wichtig. seit ich mich zurückerinnern kann, wollte ich immer etwas produktives machen, hab immer wieder babygesittet, nachhilfe gegeben und nun bin ich schon das dritte jahr im krankenhaus, um betten zu säubern. es ist interessant zu sehen, was sich dort innerhalb eines jahres getan hat und welche neuen dinge auf einen zukommen.
die arbeit ist ab und an richtig anstrengend, man weiß nicht mehr, wo einem gerade der kopf steht, auf welche station man eigentlich zuerst hetzen soll oder wie oder was und warum überhaupt.
die meisten tage ist man nicht mal richtig sonderlich motiviert, schon gar nicht, wenn man schon den fünften oder sechsten tag durcharbeitet und ein tag ist stressiger wie der andere. der rücken und die knie schmerzen, die oberschenkel sind steinhart, ebenso die oberarme.
selbst wenn man sich noch so kasteien würde, eine gewichtsreduktion, wie in den letzten beiden jahren kommt diesmal nicht zustande, klar, eineinhalb kilo sind eineinhalb kilo, mittlerweile bin ich bei genau 73 kg angekommen, aber ich baue gerade so unendlich viele muskeln auf, dass es mich schreckt, wenn ich meinen bizeps spüre oder auch nur leicht meine oberschenkel anspanne.
das krankenhaus-work out stellt sich immer mehr als body shaping und muskeltraining heraus, obwohl ich nie viel esse (es gibt einfach momente, wenn man sich an die zurückerinnert, dann vergeht es einem) oder unglaublich ungesund lebe (okee… freitag hab ich nur gefrühstückt und mir abends eine tiefkühlpizza reingezogen mit cola und chips, weil ich einfach lust hatte drauf und jurassic park war auch, nach einem richtig beschissenem arbeitstag ein gemütlicher abend vor der glotze eben), nehme ich nicht an gewicht ab, sondern an muskeln zu. meinetwegen.
natürlich gibts auch wieder eine verlängerung – wie in jedem jahr, wobei ich diesmal konsequent “nur” drei tage dranhänge und einer davon ist ein sonntag. doppelte bezahlung, ganz wichtig. ^^
mittlerweile bin ich wieder in der wohnung, dort schlafe ich auf einem matratzenlager im leeren schlafzimmer, es gibt kein telefon, kein internet und keinen geschirrspüler. zum glück einen staubsauger, da die arachnophobie wieder schön durchzudringen versucht. mittlerweile kämpfe ich auch schon allein gegen diese bösen tiere und sauge sie ein. ^^
einsam bin ich des weiteren auch nicht, da zumindest alle zwei tage mein partner bei mir nächtigt und das ist so in der hinsicht sehr schön. was auch sehr toll ist, man kann auch mit dem bus fahren und es dauert nicht mal allzu lange. einfach beeindruckend.
mein moped hatte kurz wieder mal einen kleinen ausfall, aber ein puch maxi ist einfach nicht zum umbringen, alles wieder hergerichtet und repariert und es braust wieder durch die city. dieses wochenende darf es im am krankenhausparkplatz übernachten.
wow, solche grundsätzlichkeiten hab ich hier schon lange nicht mehr erzählt. tjoah, ich hoffe, es war trotzdem interessant für euch. viel spaß bei allem, was ihr noch so vor habt dieses wochenende und nächste woche, wie gesagt, ich bin nicht zu erreichen.
und wir stehen gerade bei 73 kg. ^^
ach ja, ich rauche zu viel, aber das ist keine neuheit, oder doch? ^^
[...] lahja schaffte durch ihr Krankenhaus-Ferialjob-Workout einen größeren Gewichtsverlust. [...]
By: Abnehmen 2.0. Woche 3. « Neon Wilderness. on 27. July 2008
at 5:13 PM
[...] lahja schaffte durch ihr Krankenhaus-Ferialjob-Workout einen größeren Gewichtsverlust. [...]
By: Woche 3 « Wohlfühlgewicht 2.0 on 21. October 2008
at 10:50 PM