wenn man einst mal weiß, wie genau es ist, wenn man nicht gut als mensch behandelt wird und nun die aufgerissenen asphalt großen ego-löcher wieder stopfen muss, dann denkt man an das gute im leben. an das schöne und auch an das, was uns ganz schön nicht gut getan hat, um sich selbst wieder aufzurappeln.
ja, ich hab so einige blutige kratzer abgekriegt und ich fühle mich auch immer noch nicht so gut… mein ego, das an und für sich ganz gut mit meiner körpergröße harmonierte (juhuuu) ist nun geschrumpft auf die größe eines gartenzwerges geschrumpft.
also denke ich einfach mal an gute dinge in meinem leben: meine familie… die ist meistens doch schon ziemlich nett, auch wenn sie mich manchmal ein wenig nerven.
meine freunde… hach, die mag ich auch schon sehr, die sind wirklich ganz toll, auch wenn sie mich manchmal vom extreme-toiletting abhalten wollen. (:D)
meine erste große wahre liebe, der mensch, der mich in den letzten wochen abends zusammengeflickt hat und morgens aufgebaut. der mich zum frühstücken brachte und der den tollsten kaffee aller zeiten macht.
die musik… hach… ich schmeiß mir gleich eine dosis century child ein, das hilft immer. hach ja, ich spüre es schon, die leichte anspannung schwinded in einen höher gelegenen punkt. in der arbeit sind alle ziemlich erstaunt und besorgt, was eigentlich los war, weshalb dies alles so schnell ging, etc.
ich weiß es nicht. die ersten beiden wochen liefen ganz gut, waren echt nicht schlecht und dann… ab woche drei das totale chaos, teilweise wurde ich angemotzt bis zum geht nicht mehr, ich nahm es nicht ernst, weshalb sollte ich. DIE waren ja auch auf die firma angewiesen und DIE brauchten uns und mit dem gedanken, wenn DIE uns nicht hätten, wüssten DIE echt nicht mehr wie ihnen der kopf stehen würde.
ich bin traurig, fühle mich nicht wohl bei dem gedanken, dass ich auf die letzten beiden tage gepfiffen hatte, obwohl ich die doch auch noch irgendwie durchstehen hätte können, die kolleginnen hätten mich sicher noch brauchen können. dumme gedanken, die einfach nicht zu der klarheit führen, die ich gerne hätte.
harte zeiten erfordern harte maßnahmen, denn wenn mich nicht mal mehr ein angenehmes bad in fröhlichere stimmung bringen kann, dann happert’s ordentlich. ich nahm das duschgel meines liebsten, um seinen duft ein wenig bei mir zu haben (wenn er es vergisst, is er selbst schuld.
) und der duft meines neuen parfüms, bruno banani hat sämtliche seiner düfte nur für mich gemacht, das wusste ich schon immer.
und irgendwann, dann werd ich drüber lachen oder heulen können und dann geht’s mir wieder gut, in jederlei hinsicht geriet alles in bewegung, so wie ich das heute erfahren hab:
bei der kommenden personalsitzung wird das thema “respektloser umgang im lkh” behandelt. meine godi wird sich für die reinigungskräfte einsetzen und die chefin wird auch dieses thema ansprechen, natürlich ohne namen zu nennen. und jetzt werde ich ein wenig meinen kasten einräumen, der is ja noch ziemlich leer und kleidung liegt quer in einer sporttasche und im zimmer verteilt. ^^
bye, danke fürs zulesen.
Sobald es an die Substanz geht, sollte man aufhören. Sollte man. Du hast ja das Glück, dass die letzten Tage eine Draufgabe gewesen wären. Die Substanz nagt an mir auch schon, aber ich zieh’ das jetzt durch. (Ich achte ja persönlich nicht so auf die Substanz, partielle Selbstzerstörung ist ja eine meiner Ferienaktivitäten.
Ach ja, und ich wollte dir nur sagen, dass ich beim Absatz mit der großen Liebe irgendwie ein “L” verloren (und überlesen) habe. Rate mal wo. Und dann der ganze Satz. Einfach großartig, wie ich meine.
Wer hält dich vom Klogehen ab?
Naja, Bruno machts für dich, Puma für mich.
Uuuund nicht mal ein Bad hilft? Oh mein Gott, da ist wirklich was los.
Und auch wenn du wahrscheinlich die nächsten Jahre nicht mehr hingehen willst, du kannst trotzdem sagen, du hast etwas bewegt, es wird offen diskutiert, und vielleicht bemerken sie es, dass sie sowas mit der lieben Sarah nicht machen dürfen. (auch wenn man jetzt vielleicht einen leicht lasziv-zynischen Unterton heraushören KÖNNTE, möchte ich betonen, dass ich das wirklich ehrlich so gemeint hab. Aus. Basta.)
By: Dominik on 17. August 2008
at 11:44 AM
hach, deine weltberühmte partielle selbstzerstörung, pass halt auf, dass es nicht mit dir ganz weit runter geht. hab gehört, dass es dir am dienstag gar nicht gut ging… geht’s wieder besser??
besagter mensch und ich sind beide der meinung, dass du keinesfalls auf einen erneuten schulbesuch verzichten kannst, wenn dir ein “l” verlust einfach so passiert! schäm dich!
du hältst mich vom klogehen ab!
ja, und ich muss unbedingt schon wieder eine neue flasche kaufen, die wird schon wieder leer.
jepp, aber das hat sich jetzt wieder geändert. mir gehts blendend, ich bin wieder ich.
jepp, so eine diskussion ist unglaublich wichtig. ich wusste, dass ich eines tages echt mal was ordentlich weltbewegendes machen würde und siehe da… ich hab eine erzwungene kommunikation hervorgerufen, weil sich manches personal nicht korrekt gegenüber dem reinigungspersonal verhält. was bin ich gut?!
und ja, da hast du recht, mit mir kann man sowas nicht machen, wenn man einen schlechten tag hat, ist das komplett verständlich, aber so… einfach nur lächerlich, was die da aufführen. ^^
By: lahja on 22. August 2008
at 9:50 AM