eine grüblerische, übelkeitserregende seite taucht auf, versucht besitz von mir zu ergreifen. wie eine schwarze, stinkende, ölige hand, die nach mir greift und alles helle verdeckt und verdrängt. das schöne und ruhige wird verdorben, wird verbannt und jedes mal, wenn ich den mund aufreiße, um nach hilfe zu rufen, dringt es in meinen rachen, verbietet mir auch nur einen laut von mir zu geben. mehr als gedämpftes bitten und flehen ist nicht drinnen.
nun kehrt die hand auch schon bei tage zu mir zurück, versucht mir auch das wenige herbstlich-winterliche licht zu nehmen, in der dunkelheit zittere ich. habe angst, dass es bleibt, dass sie nicht wieder geht, dass das teufliche zunehmend die oberhand gewinnt.
und das alles nur, weil die sonne dem norden den rücken kehrt, das licht weniger wird und die ehemals geliebte jahreszeit etwas düsteres mit sich bringt. seit den verwelkten blumen und dem gerade noch geretteten singvögelchen, der panik eines vertrockneten bambusses und den viel zu tief gesetzten hoffnungen eines blühenden gartens.
gekennzeichnet, gebranntmarkt… nur eine unbändige portion heiterkeit, nur die liebe, vertreibt des abends die kälte der dunkelheit, wenn man in den arm genommen wird.