Posted by: lahja | 22. November 2008

schneeheeeflöckchen, weiß röckchen!

das gute an diesem jahr… wir haben ende november und der erste schnee ist da, war es nicht in der letzten weißen saison so, dass schnee auch schon im september auftauchte? und dann war es wieder herrlich herbstlich warm? eine vollkommene schrägheit, diese kleinen flöckchen, tauchen dann auf, wenn es ihnen passt, dass sie in diesem jahr wirklich einen halbwegs angenehmen und schönen zeitpunkt ausgesucht haben, wundert mich, allerdings möchte ich noch dazu sagen, dass ich nicht mehr so schneesüchtig wie früher bin.

früher wollte ich beim ersten schnee raushüpfen und durch die landschaft laufen und kreischen: “jaaa! der schnee ist endlich wieder da!!!!” und heute, ich genieße es nach wie vor, dennoch bedeutet er mich nicht mehr so viel wie einst. schlittenfahren, ja, es ist lustig, nur mal ehrlich… wie viele leute über 20 machen das noch regelmäßig, ohne dass sie in irgendeiner verbindung zu kindern stehen? einfach so, weil es vergnügen bereitet?

oder eine schneeburg bauen, einen schneemann? es ist schon länger her, aber vor zwei jahren, als es das erste mal schneite, da wusste ich, dass ich verliebt war. zwar noch nicht in wen, aber ich fühlte leichte anzeichen von verliebtheit, von der inneren unruhe und stimmung, die sich einfach in mir aufbaute, dass der mensch schon neben mir stand und nuttenstangerl rauchte (im übrigen kämpfe ich heute schon den vierten tag bisher sehr erfolgreich gegen das nikotinmonster, in meinen träumen rauche ich zwar eine nach der anderen, aber das hilft mir, es in der realität nicht zu tun… hoffentlich), diese ganz dünnen hunderter zigaretten, die eigentlich nur ältere damen, stilvolle damen oder prostituierte rauchen, wenn man schon kategorisieren müsste.

es stürmt und schneit, in meinem raum ist es warm und ich freue mich insgeheim schon sehr darauf, dass ich heute abend noch nachhilfe geben kann und wegfahre, wieder zurück in dieses andere leben, dieses selbstständige leben, dass mir immer wieder zeigt, wie toll es eigentlich ist, wenn man allein einkaufen geht oder wie wahnsinnig interessant es doch ist, einen haushalt zu führen, reinigen und auch auf sich selbst und den partner schauen, dass es uns gut geht. vor allem gut geht miteinander.

der schnee hat dieses umfeld nicht. er wird vom wind heruntergeprescht und auf den boden gedrückt oder er segelt langsam in flauschigen flocken friedlich vom himmel herab uns setzt sich auf die nase. die flocken tanzen gemeinschaftlich, zusammen nach ihrer melodie der stille, manchmal vom wind begleitet, immer fröhlich oder träge in bewegung.

und sie wirken tatsächlich so flauschig und weich. so sanft, als könnten sie nichts böses in die welt bringen.


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