Posted by: lahja | 14. December 2008

mitternächtlicher gedanke

ruhig ist es draußen und nebelig. so gruselig irgendwie, aber auch schön. das metall meines bettes knarrt, hat sich da etwa in den letzten drei jahren etwas verzogen? warum denn eigentlich?

war um die zeit? warum die zeit?

hastig schrecke ich aus dem schlaf und lächle leicht, weil die welt herumspielt mit mir. geschlossen hier, geöffnet dort, vergeigt die zeit der straßenmusikant auf der anderen seite der blechlawinenspur. trompetet der elefant wegen schnupfen und tänzelt der schnee über die dächer. die unsinnigkeit dieser worte beschäftigen mich.

quängelnde interessen, zwei zigaretten an diesem tag. sehr brav. ich bin schlaftrunken, ansonsten nüchtern. danke sehr.

da war dieser schwarze ritter, der uns verfolgte und eigentlich jemand anderen meinte, somit ein kamel über den haufen ritt und sich an uns vorbeischlängelnd in einen esel verwandelte. die nüsse lachten auf.

ende.


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